Qualifizierungsprogramm SoFIA startet in Niederbayern

Veröffentlicht am 26.11.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Das Qualifizierungsprogramm SoFIA - Sozialdemokratische Frauen Interessieren und Aufbauen - der bayerischen SPD startete nun auch in Niederbayern.

Bild v.l.: Johanna Werner-Muggendorfer MdL (Vorsitzende SPD UB Kehlheim und stellv. SPD Bezirksvorsitzende), Inge Slowik (kommissarische ASF-Bezirksvorsitzende), Harald Zintl (Leiter des FES-Regionalbüros Regensburg), Katja Reitmaier (SoFIA-Leiterin Niederbayern), Ruth Müller (Kreisrätin, Landshut, Gemeinderätin Pfeffenhausen, SPD Kreisvorsitzende Landshut), Jella Teuchner MdB a.D.(Kreisrätin Landkreis Passau) und Rita Hagl-Kehl (Vorsitzende SPD UB Deggendorf-Freyung) waren beim Start von SoFIA mit dabei.

In den Kommunalparlamenten liegt der Frauenanteile bei rund 30%. Dieser nimmt weiter ab, je kleiner die Stadt und je ländlicher die Region ist. Noch immer gibt es frauenfreie Gemeinderäte. Daher sollen mit SoFIA starke und mehr Kandidatinnen für die SPD gefunden und Wählerinnen zurückgewonnen werden. Für das Projekt in Niederbayern konnte die SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer aus Kelheim als Patin und Katja Reitmaier, ASF-Vorsitzende in Stadt und Landkreis Passau, als Leiterin gewonnen werden.
„Die Teilnehmerinnen sollen ihr Profil schärfen, sich bzgl. politischer Inhalte qualifizieren und ein Netzwerkes aufbauen“, skizzierte Katja Reitmaier die Programmziele. Damit sollen einerseits qualifizierte Kandidatinnen für die nächsten Kommunalwahlen gefunden werden und andererseits werden die künftigen Mandatsträgerinnen für ihre Ämter und Mandate fit gemacht. Mit Praxisbeispielen verdeutlichte Katja Reitmaier die Möglichkeiten des Qualifizierungsprogrammes, das bayernweit angeboten wird. Da vorab eine Abfrage stattfindet, orientiert sich das Programm an den Bedürfnisse und Wünschen der teilnehmenden Frauen. Dies ermöglicht maßgeschneiderte Konzepte. Die Angebotspalette geht von Presse- und Rhetorikseminaren über den Aufbau von sozialen Netzwerken bis hin zu einer besseren Selbstpräsentation. „Wir wollen insbesondere die Frauen stärken, da sie meistens vorsichtig an politische Herausforderungen herangehen“, erläuterte Katja Reitmaier, daher ist das Motto für die Zukunft, „auf Wiedersehen Bescheidenheit.“
Eine Unterstützung ist dabei die Friedrich Ebert Stiftung. Im Rahmen der Frauenakademie bietet die Stiftung viele Seminare an, die die Frauen benötigen. Dipl. Pädagoge Harald Zintl, Leiter des FES-Regionalbüros Regensburg, gab einen kurzen Überblick über die verschiedenen Angebote mit erfahrenen Trainerinnen und Experten aus Politik und Verwaltung.
Des Weiteren werden die Teilnehmerinnen von Mentorinnen begleitet. Dafür konnten unter anderem Johanna Werner-Muggendorfer MdL (Vorsitzende SPD UB Kehlheim und stellv. SPD Bezirksvorsitzende), Ruth Müller (Kreisrätin, Landshut, Gemeinderätin Pfeffenhausen, SPD Kreisvorsitzende Landshut), Jella Teuchner MdB a.D. (Kreisrätin Landkreis Passau) gewonnen werden.
Zu diesem Qualifizierungsprogramm können sich auch Frauen melden, die nicht der SPD angehören. Anmeldungen sind möglich über die SPD-Bezirksgeschäftsstelle in Straubing, Tel. 09421/42761.

 

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